Allgemeine Grundlagen
Die Therapie von Ekzemen hat verschiedenen Säulen, es stehen einige unterschiedliche Therapiemöglichkeiten zur Verfügung. Als erstes ist wichtig, die exakte Diagnose zu stellen und die zugrunde liegende(n) Ursache(n) zu eruieren, z.B. im Falle eines allergischen Kontaktekzems das auslösende Allergen zu identifizieren. Das Meiden des zugrundeliegenden ätiologischen Faktors ist eine wichtige Therapiemaßnahme. Die symptomatische Therapie besteht aus topischen (lokalen) und systemischen Therapien. Die Therapie hängt von dem zugrunde liegenden Ekzemtyp und der Lokalisation ab.
Die tägliche Rückfettung mit pflegend-hydratisierenden Externa sollte konsequent und in Rücksichtnahme auf den individuellen Hautzustand und die Bedürfnisse des Patienten durchgeführt werden. Es empfiehlt sich, reichhaltigere Präparate wie Salben und Fettsalben bevorzugt am Abend und Cremes tagsüber anzuwenden, weil Cremes in der Regel das Tragen von Kleidung nicht beeinträchtigt. Im Falle von starkem Juckreiz (Pruritus) sollte der Patient auf geeignete Maßnahmen, die den Juck-Kratz-Zyklus unterbrechen, aufmerksam gemacht werden wie z.B. Auflegen eines kalten Waschlappens oder leichte Druckausübung auf die betroffene Hautstelle. Patienten mit Atopischer Dermatitis (AD) sollten Hausstaub in Wohn- und Arbeitsräumen bestmöglich reduzieren bzw. meiden.
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